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Die ersten Trainingseinheiten

Oder auch nach Goethe: „Wer sichere Schritte tun will, muss sie langsam tun.“ Das trifft den Nagel auf den Kopf. Wenn die Laufschuhe angeschafft sind, geht es zum Joggen vor die Haustür. Dort gilt dann die Devise “Große Schritte bringen Dich schnell voran, aber kleine Schritte bringen Dich weiter.“

Zu Beginn Deines Lauftrainings musst Du nicht auf Anhieb 5 km am Stück joggen. Gönn Dir ab und an auch ein paar Gehpausen und taste Dich langsam an längere Belastungen ran. Steigere nach und nach die Phasen des Joggings und reduziere die des Gehens und wirke so der Überbelastung vor.

„Small steps every day“

Aus dieser Weisheit solltest Du in Sachen Laufen allerdings den letzten Teil streichen. Jeden Tag zu laufen und ständig die Distanz und Intensität zu steigern, ist nicht der richtige Weg. Du befindest Dich schnell im Übertraining und erzielst den gegenteiligen Effekt. Dein Körper benötigt einen gesunden Mix aus Belastung und Regeneration.

Der Muskelkater ist dabei ein guter Anhaltspunkt: Muskelkater ist per se nichts Schlechtes, er beweist vielmehr, dass Du auf dem richtigen Weg bist. Wenn du Muskelkater hast, musst Du Dich nicht eine Woche schonen, ganz im Gegenteil. Streue beispielsweise mal eine Einheit mit sehr geringer Intensität ein, so werden die Muskeln aktiviert und der Muskelkater verschwindet deutlich schneller als beim Faulenzen auf dem Sofa.